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Was tun gegen Übelkeit?

Die besten Tipps

Übelkeit und Erbrechen gehören zu den weit verbreiteten Beschwerden. Bildquelle iStock.com/KatarzynaBialasiewicz

Übelkeit und Erbrechen gehören zu den weit verbreiteten Beschwerden. Meist sind sie harmlos, aber sehr unangenehm. Man fühlt sich schlecht und wie ein Häufchen Elend. Daher kommt schnell die Frage auf: Was tun gegen Übelkeit? Wie kann sie schnellstmöglich beseitigt werden, um die unerträglichen Beschwerden zu lindern? Im folgenden Ratgeber haben wir für Sie gute Hausmittel und andere Maßnahmen gegen Übelkeit zusammengefasst, die eine schnelle Hilfe versprechen.

Was tun gegen Übelkeit?

Übelkeit kann bei den verschiedensten Erkrankungen auftreten. Oftmals resultiert sie daraus, dass etwas Falsches gegessen wurde. Sie entsteht im Kopf und die Ursache hat sie im Brechzentrum, welches sich ebenfalls hier befindet. Wer bei einer Übelkeit nicht aktiv etwas dagegen unternimmt, riskiert, dass das mulmige Gefühl zum Erbrechen führt. Doch was tun gegen die Übelkeit? Dies ist die gute Frage. Übelkeit, die aus keinen ernsthaften Ursachen resultiert, lässt sich meistens mit Hausmitteln gut behandeln.

Die besten Hausmittel bei Übelkeit

Ingwertee

Ingwertee hilft gegen Übelkeit und kann dank des Wirkstoffs Gingerol und der ätherischen Öle sogar Erbrechen vorbeugen. Die Scharfstoffe unterdrücken den Brechreiz und fördern die Verdauungsfunktion. Schälen Sie hierfür ein Stück Ingwer und schneiden es in Scheiben. Diese kochen Sie mit heißem Wasser auf und lassen es ungefähr 15 Minuten ziehen. Den Ingwertee trinken Sie bei Bedarf. Er beruhigt nicht nur den Magen, sondern reguliert gleichzeitig auch den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Dieser ist durch ein häufiges Erbrechen gestört. Bei Erbrechen ist es daher grundsätzlich wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um den Verlust auszugleichen. Wenn Sie Ingwer pur nicht mögen, können Sie den Tee auch mit etwas Zitrone aromatisieren.

Pfefferminz-, Kamillen- oder Fencheltee

Auch Pfefferminz-, Kamillen- und Fencheltee wirken wohltuend auf den Magen und sind daher ideal bei Übelkeit. Sie können das flaue Gefühl beseitigen. Trinken Sie den Tee am besten in kleinen Schlucken. Er sollte ungesüßt und nicht zu heiß sein, damit der Magen nicht überfordert wird.

Lebensmittel gegen Übelkeit

Bei der Frage, was tun gegen Übelkeit, dürfen auch einige Lebensmittel nicht unerwähnt bleiben. Dazu gehören Zwieback, Bananen, Haferflocken, Salzkartoffeln sowie leichte Suppen. Auch Möhren sind geeignet. Die reichlich enthaltenen Ballaststoffe binden im Darm Giftstoffe und tragen somit dazu bei, dass die Übelkeit wieder abklingt. Ideal sind eine Möhrensuppe oder ein Möhrenbrei. Ansonsten sollte leichte Kost wie Brühe, gedünstetes Gemüse und Reis zu sich genommen werden. Diese magenschonende Nahrung wird Ihnen helfen, den schwachen Körper mit Nährstoffen und Energie zu versorgen. Die Nahrung muss aber gut gekaut werden, damit der Magen und Darm nicht überanstrengt werden.

Welche Lebensmittel sind tabu?

Um eine Verschlimmerung der Übelkeit zu verhindern, sollte eine weitere Belastung des Magens und Darms vermieden werden. Auf schwer verdauliche Lebensmittel, fettige und scharf gewürzte Speisen sowie Alkohol und Nikotin sollte verzichtet werden. Stark gesüßte Mahlzeiten sind ebenfalls ungeeignet. Ein guter Tipp bei der Bekämpfung der Übelkeit ist auch frische Luft, insbesondere in der Verbindung mit Bewegung. Atmen Sie tief durch. Dies hilft vor allem, wenn der Auslöser der Übelkeit Essen oder Alkohol ist.

Medikamente gegen Übelkeit

Helfen die Hausmittel nicht, können spezielle Medikamente Linderung bringen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Antihistaminika wie Meclozin oder Dimenhydrinat
  • Prokinetika wie Metoclopramid fördern die Motorik des Magen-Darm-Trakts

Bei Kindern sollte eher auf Hausmittel wie Fenchel- oder Pfefferminztee gesetzt werden. Medikamente sind nicht ideal. Ingwertee mögen die meisten Kinder nicht. Bei Erbrechen ist es wichtig, dass ausreichend getrunken wird, da die Kleinen sonst schnell austrocknen. Kommen noch andere Symptome wie Fieber hinzu, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Fazit

Hausmittel und spezielle Medikamente können gut helfen. Wichtig ist allerdings: Sollte die Übelkeit mehrere Stunden anhalten, ein Erbrechen oder andere Symptome wie Kopfschmerzen hinzukommen, ist der Gang zum Arzt ratsam. Dies gilt vor allem für kleine Kinder oder Säuglinge. Sie trocknen schnell aus, sodass rasch gehandelt werden muss.

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