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Was tun gegen Muskelkater?

Ein Muskelkater kann eine sehr schmerzhafte Sache sein

Ein Muskelkater kann eine sehr schmerzhafte Sache sein. Bildquelle iStock.com/jacoblund

Ein Muskelkater kann eine sehr schmerzhafte Sache sein und dafür sorgen, dass zunächst einmal kein Sport mehr getrieben werden kann. Was tun gegen Muskelkater? Zum einen wird darauf eingegangen, wie sich ein Muskelkater verhindern lässt und zum anderen was getan werden kann, wenn er bereits da ist.

Was tun gegen Muskelkater? Die richtige Trainingsintensität

Gerade wenn Sie lange keinen Sport mehr getrieben haben, sollten Sie ihrem Körper am Anfang nicht zu viel abverlangen. Fangen Sie langsam an und steigern Sie mit der Zeit dann Stück für Stück die Intensität und Dauer der einzelnen Einheiten. Wenn Sie Ihre Muskeln zu stark belasten, lässt ein Muskelkater oder sogar eine Zerrung oder ein Muskelfaserriss nicht lange auf sich warten. Zudem kann es helfen, mehrmals die Woche Ausdauertraining durchzuführen, um einen Muskelkater zu vermeiden. Idealerweise stellen Sie zusammen mit einem Trainer einen Trainingsplan auf, der ideal auf Sie und Ihren Körper abgestimmt ist.

Vor dem Training die Durchblutung fördern

Um einen Muskelkater zu vermeiden, können Sie vor dem Training durchblutungsfördernde Öle oder Lotionen auf die jeweiligen Muskelpartien auftragen. Dadurch können Sie die Durchblutung fördern und die Beine auf die kommende Belastung vorbereiten. Sehr gut eignen sich für diese Zwecke Produkte, in denen such Rosmarin oder Arnika befinden.

Richtiges Aufwärmen

Sehr wichtig ist auch, dass Sie sich ausreichend aufwärmen. Denn dadurch wird Funktionstüchtigkeit der Muskeln verbessert. Zudem werden dadurch auch die Koordination und die Durchblutung gefördert. Bauen Sie in das rund 15-minütige Aufwärmprogramm auch einige Dehnübungen ein. Durch diese lässt sich die Verletzungswahrscheinlichkeit deutlich verringern. Gedehnt werden sollte übrigens auch nach dem Training, damit die Muskeln nicht verkürzen. Denn das kann sehr schmerzhaft sein und dafür sorgen, dass nicht mehr problemlos Sport getrieben werden kann.

Langsam aufhören

Wichtig ist auch, dass nicht abrupt mit dem Training aufgehört wird. Besser ist es langsam auszulaufen und die Muskeln einige Minuten zu dehnen.

Was tun gegen Muskelkater, wenn er bereits da ist?

Wenn es trotz der oben erwähnten Vorsichtsmaßnahmen zu einem Muskelkater kommt, können folgende Maßnahmen helfen:

1. Die Muskeln nicht kneten

Massagen können nicht dabei helfen, die Heilung eines Muskelkaters zu beschleunigen. Vielmehr können sie zu einer zusätzlichen Irritation des verletzten Muskels führen, wodurch die Beschwerden länger anhalten.

2. Entspannung

Wenn Sie einen Muskelkater haben, sollten Sie sich ausruhen, um die Heilung zu beschleunigen. Besuchen Sie eine Sauna oder nehmen Sie ein entspannendes Bad mit Arnika, Eukalyptus, Rosmarin oder Fichtennadeln. Die Kombination aus Wärme und den Heilpflanzen kann die Durchblutung anregen. Viele Menschen schwören bei einem Muskelkater auf Franzbranntwein, da dieser zunächst kühlt. und dann wärmt. Wenn zusätzlich auch Krämpfe auftreten, können Sie zur Linderung Magnesium in Form von Brausetabletten einnehmen.

3. Keinen Sport treiben

Damit der Muskelkater schnell ausheilt, sollten Sie eine kurze Pause einlegen und keinen anspruchsvollen Sport betreiben. Besser ist es leichte Aktivitäten durchzuführen, wie zum Beispiel langsames Schwimmen, Spazierengehen oder leichte Gymnastik. Denn dadurch wird wiederum die Durchblutung angeregt und die Regeneration unterstützt.

Falls Sie nach einer Woche noch keine Linderung bemerken, oder die Beschwerden sogar noch zugenommen haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er kann feststellen, ob es sich vielleicht eher um eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss handelt.

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