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Was tun gegen Halsschmerzen?

Hilfe wenn der Hals brennt

Was tun gegen Halsschmerzen? Bildquelle iStock.com/vladans

Wenn es im Hals kribbelt und jeder Schluck eine Qual ist, spricht der Volksmund von einer Halsentzündung. Als typische Auslöser von Halsschmerzen werden Erkältungen angesehen. Aber auch schwere Infektionen wie etwa Scharlach, lösen die Symptome einer Halsentzündung aus. Was tun gegen Halsschmerzen?

Wie sieht das Krankheitsbild von Halsschmerzen aus?

Wegen Halsschmerzen muss niemand ins Krankenhaus. Es sei denn, es handelt sich um eine schwere Erkrankung, wie einen Mandelabszess, der mit schweren Schmerzen einhergeht. Die Schmerzen können so stark sein, dass der Patient nicht mehr schlucken kann. Dann muss eine Infusion mit einer Flüssigkeitszufuhr gelegt werden. Es kann aber auch zu einer chirurgischen Maßnahme kommen, bei der das Gewebe entlastet wird.

Was tun gegen Halsschmerzen? – was steckt dahinter?

Halsweh ist ähnlich wie Husten oder Schnupfen, ein Begleitsymptom einer Erkrankung im Mund- und Rachenraum. Meistens sind Viren die Auslöser der schmerzhaften Halsentzündung. Antibiotika sind bei diesen Krankheitserregern wirkungslos. Treten die Beschwerden als Begleiter einer Erkältung auf, können sie mit Hausmitteln behandelt werden. Halten die Beschwerden aber länger an, so sollte ein Arzt sich das Krankheitsbild ansehen. Bei einer Erkrankung durch Viren sollte der Patient sich schonen, da damit die Beschwerden schneller verschwinden. Ruht der Patient sich aber nicht aus und treibt vielleicht noch Sport, so können die Viren den Herzmuskel auf Dauer schädigen.

Bei schwerem Krankheitsbild zum Arzt

Nicht nur Scharlach oder ein Mandelabszess verursachen Halsschmerzen, es kann sich auch um eine schwere Entzündung oder eine Lymphknotenschwellung, im Bereich der Speiseröhre handeln. Außerdem können Schluckbeschwerden durch eine allergische Ursache entstehen. Ebenso kann eine Schilddrüsenerkrankung dahinter stecken. Dauern die Beschwerden länger als drei bis vier Tage an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Besonders dann, wenn die Halsschmerzen Atemnot und Atembeschwerden verursachen.

Viel trinken bei Halsschmerzen

Was tun gegen Halsschmerzen? An erster Stelle steht viel trinken. Dadurch werden die Schleimhäute feucht gehalten und die Viren können sich nicht so schnell vermehren. Entzündungshemmende und abschwellende Heilpflanzen als Tee oder als Gurgellösung sind hilfreich. Kräutertees aus Salbei, Kamille und Thymian sind ebenfalls sehr empfehlenswert.

Heiße Zitrone das SOS-Hausmittel

Auch die gute alte „heiße Zitrone“ zählt zu den bevorzugten Mitteln bei Halsschmerzen. Dabei ist es egal ob sie heiß oder kalt getrunken wird. Hier entscheidet die persönliche Vorliebe. In 100 Gramm Zitronen-Fruchtfleisch sind bis zu 50 Milligramm Vitamin C enthalten. Der Vitalstoff stärkt unser Immunsystem und beugt Erkältungen so vor. Gerade wenn es sich um einen Infekt handelt, ist die heiße Zitrone eine wohltuende Maßnahme. Für die Zubereitung werden 200 Milliliter warmes Wasser mit dem Saft einer Zitrone erhitzt, nicht gekocht. Die heiße Zitrone kann mit einem T Honig gesüßt werden.

Die Schleimhäute schützen

Selbst wenn es kein Mittel gibt, dass die Viren abtötet, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die die Halsschmerzen lindern können. Gegen die Schmerzen helfen Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen. Lutschpastillen wie isländisch Moos tragen dazu bei, dass sich auf den Schleimhäuten ein Film bildet, der vor Reizungen schützt. Diese Mittel können aber auch bei Menschen eingesetzt werden, die viel reden oder singen müssen.

Hausmittel gegen Halsschmerzen

Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser (1/4 T in 0,2 L warmem Wasser auflösen), ist ebenfalls ein altbekanntes und bewährtes Hausmittel. Halswickeln nutzen ebenfalls viele Patienten. Dabei wird ein Küchenhandtuch in Wasser getränkt und um den Hals gewickelt. Darüber kommt ein trockenes Wolltuch oder Schal. Bis zu 30 Minuten sollte der Halswickel verbleiben.

Apfelsaft als Schutz gegen Erkältungsviren

Apfelsaft hat nicht nur viele Vitamine und Mineralstoffe, sondern er stärkt auch das Immunsystem. Der Pflanzenwirkstoff Querzetin ist ein guter Schutz gegen Erkältungsviren. Wenn der Apfelsaft erhitzt wird, entstehen Enzyme die entzündungshemmend auf die Halsschleimhaut wirken und diese beruhigen. Es sollte ein Glas naturtrüber Apfelsaft erhitzt und wenn möglich heiß getrunken werden. Man kann den Saft auch mit einer Zimtstange aufkochen. Die entzündungshemmende Wirkung wird dadurch unterstützt.

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