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Baiser selber machen

Baiser – der Kuss, eine Süßspeise mit diesem Namen kann doch nur himmlisch schmecken

Mit ein bisschen Geschick & Know-how kann jeder Baiser selber machen. Bildquelle iStock.com/Liia Galimzianova

Baiser ist ein Eiweißgebäck, das nicht nur Konditoren backen können. Mit ein bisschen Geschick und Know-how kann jeder Baiser selber machen. Es eignet sich beispielsweise auch wunderbar zur Verwertung von übrig gebliebenem Eiweiß und ist Grundstock für leichte, luftige Sommerdesserts mit Früchten.

Der Name kommt aus dem Französischen, aber auch Meringue oder Schaumgebäck sind bekannte Bezeichnungen für diese Köstlichkeit. Es sind nur ganz wenige Zutaten erforderlich, dafür benötigen Sie zum Backen Geduld und ein bisschen mehr Zeit. Baiser bestehen hauptsächlich aus Eiweiß und Zucker. Sie werden mehr getrocknet als gebacken.

Grundrezept für Baiser selber machen

Vier Eiweiß, die keine Dotterspuren enthalten dürfen, werden mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel auf höchster Stufe geschlagen. Sobald das Eiklar weiß zu werden beginnt, werden 200 Gramm Puderzucker löffelweise unter weiterem Schlagen beigefügt. Das Zugeben in kleinen Mengen ist wichtig, denn der Zucker muss sich im Eischnee komplett auflösen. Es bilden sich feste Spitzen. Einige Tropfen Zitronensaft sollten Sie ebenfalls einrühren. Sobald die Masse glänzt, ist sie fertig.

Heizen Sie den Backofen inzwischen auf 100 Grad Umluft oder Heißluft, oder auf 120 Grad Ober- und Unterhitze vor. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech werden mit Hilfe eines Spritzsackes zum Beispiel kleine Häufchen aufdressiert, oder auch Baiser in länglicher Form. Eine Sterntülle eignet sich dafür, da die Oberfläche des Schaumgebäcks dann besonders schön aussieht. Wer keinen Spritzsack zur Hand hat, kann die Masse natürlich auch mit einem Löffel auf dem Backpapier formen.

Backzeit

Schieben Sie das Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen. Die Backzeit beträgt eineinhalb bis zwei Stunden. Das fertige Gebäck sollte eine weiße bis leicht gelbliche Farbe haben. Damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann, klemmen Sie den Stiel eines Holzkochlöffels in die Tür des Backofens. Ein mehrfach zusammengefaltetes Geschirrtuch erfüllt den gleichen Zweck. Zum Abkühlen sollten die Baiser einige Stunden oder besser über Nacht im Backofen verbleiben.

Wofür verwendet man selbstgemachte Baiser?

Dieses Schaumgebäck ist vielseitig einsetzbar. Desserts, Eis, Torten und vieles mehr sehen mit den kleinen Baiser-Tupfen verziert wunderschön aus. Von größeren Teilen schneidet man den Deckel ab und entdeckt meist, dass sie hohl sind. Mit ein paar Beeren oder Fruchtstückchen und etwas geschlagener Sahne gefüllt, sind diese Baiser Törtchen etwas ganz Besonderes. Wer möchte, kann einen anderen Geschmack und eine andere Optik erreichen, wenn er vor dem Backen ein wenig gesiebten Kakao oder geschmolzene Schokolade untermischt.

Was ist eine Pavlova?

Man kann nicht nur kleine Baiser selber machen sondern auch eine Pavlova, eine Baisertorte. Dieses mit Schlagsahne und Früchten gefüllte Prachtstück, das auf jeder Kaffeetafel alle Blicke auf sich zieht und natürlich auch herrlich schmeckt. Dafür kommt noch etwas Speisestärke in die Masse. Die Pavlova ist innen weich und außen hart.

Wie werden selbst gemachte Baisers am besten aufbewahrt?

Baisers vertragen keine Feuchtigkeit, denn dann werden sie weich oder zäh. Damit sie trocken bleiben empfiehlt es sich, sie luftdicht in Dosen oder Gläsern aufzubewahren. So halten sie einige Wochen frisch und Sie haben immer einen kleinen Vorrat.

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